Artist Sabine Gerstacker, schoene wilde Bilder
 
Artist Gerstacker Schöne Wilde Bilder in Öl und Druckgraphik

Südostbayerische Rundschau vom 13.März 2005
Laufener Bilder am Geburtsort von Paris Lodron

Sabine Gerstacker stellt in Villa Lagarina/ltalien aus
Sabine Gerstacker stellt in Villa Lagerina Italien aus
Die Laufener Malerin Sabine Gerstacker stellt eines ihrer grossflächigen Gemälde in Villa Lagarina / Italien aus.
Laufen. Die Laufener Malerin Sabine Gerstacker stellt zur Zeit Bilder im Palazzo Libera in Villa Lagarina, dem Stammsitz der Familie Lodron, aus. Hier erblickte der Salzburger Fürst-Erzbischof Paris Lodron das Licht der Welt.

Der Bürgermeister des Ortes, Mariano Giordani, meinte zur Eröffnung: „Diese Ausstellung ist sicher ein Kunsterlebnis, das Villa Lagarina bereichern und all denen, die an den universellen Wert der Kunst glauben, unvergesslich bleiben wird."

„Die Ausstellung von Sabine Gerstacker aus Laufen an der Salzach ist ein neuerlicher Beweis dafür, dass Villa Lagarina nicht nur ein Zentrum für italienische Kunst ist, sondern, dass hier auch internationale Kunst ihre Heimstätte findet", meinte der Bürgermeister von Villa Lagarina und freute sich über den guten Besuch der Vemissage.

Viele Gäste erlebten den Abend mit Musik von Marianne und Jürgen Geise vom Mozarteum mit. Dr. Erica Mondini würdigte die Werke der Laufener Malerin, insbesondere ihre heiteren Farben, ihre lebendigen Darstellungen.

Professor Dr. Karl Heinz Ritschel aus Salzburg charakterisierte Sabine Gerstacker als „aktiven, ja quirligen, höchst sensiblen und gleichzeitig positiven, lebensbejahenden Menschen".

Dieses strahlende Wesen habe sie auch in ihrem jahrzehnte-langen Schaffen zum Ausdruck gebracht. Die Malerin gehe von den strahlenden, leuchtenden Farben aus, die sie in die von ihr gewählten Formen zwingt. „Ist sie in ihrer Druckgrafik abstrahierend gegenständlich, auch in ihren Zeichnungen, so sind ihre mit Ölfarben gemalten Bilder abstrakt, von der Miniatur angefangen bis zu riesigen Leinwänden".

Die Kompositionen von Sabine Gerstacker nannte Prof. Ritschel „abstrakten Expressionismus", keinesfalls „gestische Malerei, also Zufallsprodukte". Die Blder wirkten zwar spontan, seien aber wohl komponiert. Als Beispiel einer ähnlichen Vorgehensweise erwähnte er Miro, auch von ihm gäbe es genaue Vorskizzen zu seinen Bildern.

Auch Sabine Gerstacker habe für jedes Bild genaue Vorzeichnungen und Skizzen, jeder Farbfleck und Farbwert sei bewusst gewählt und gesetzt, auch wenn die fertigen Bilder leuchtende, heitere Gebilde seien, denen die penible Arbeit nicht anzusehen sei.

„Es sind also perfekte Bilder, Werke, die ein Stück unseres Kosmos zeigen und die sehr wohl demonstrieren, was Licht für unser Leben bedeutet: die Bilder Gerstackers brauchen Licht, sie verändern sich im Licht und Schatten, behalten dabei aber stets ihre strahlende poetische Kraft."

Die Ausstellung im Palazzo Libera in Villa Lagarina, nicht weit vom Gardasee, ist bis zum 29. März geöffnet - werktags von 16 bis 19 Uhr und Samstag und Sonntag von 10 bis 12 Uhr.                             bo


Malerin Sabine Gerstacker stellt in Villa Lagerina Italien aus

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Sabine Gerstacker * "Schöne Wilde Bilder"
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